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Passendes Equipment für die mehrtägige E-Bike-Tour

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Motorradfahrer sind bereits gut ausgerüstet

Wer für ein paar Tage das Motorrad in der Garage lässt und stattdessen auf Muskel- und Elektropower setzt, muss vorher nicht zwingend auf grosse Shoppingtour gehen, denn vieles lässt sich von der bereits vorhandenen Töffausrüstung übernehmen.

Bekleidungstechnisch haben wir einiges bereits im Schrank wie z.B. Funktionsunterwäsche und atmungsaktive Regenbekleidung. Für schlechtes Wetter sind wir also bereits gerüstet. Fehlt nur noch ein passendes Gepäcksystem und natürlich ein tourentaugliches Fahrrad.
 

BiXS Access EX

Die E-Bike-Tour mit meinem Vater bin ich mit dem BiXs Access EX gefahren. Das hochwertige S-Pedelec wird vom Yamaha PW-X2 Motor angetrieben, der bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h unterstützt.
 
Für den nötigen Komfort auf Langstrecken sorgen die 2.25 Zoll breiten Onza Allegra Reifen und die Suntour Raidon 34 Air Federgabel. In Verbindung mit dem breiten Lenker vermittelt das Bike ein sehr sicheres Fahrgefühl. Selbst bei Geschwindigkeiten über 70 km/h bleibt das Fahrrad stabil und gut kontrollierbar.

Die Unterstützung kann in fünf Stufen reguliert werden. Wer sich auf die ersten beiden Stufen (Eco oder Eco+) beschränkt, legt mit einer Ladung des 630-Wh-Akkus über 150 km zurück.
Reto auf seiner dreitägigen E-Bike-Tour mit dem BiXs Access EX.
 
Bei weniger sparsamem Umgang mit dem Strom reduziert sich die Reichweite. 80 bis 90 Kilometer sind jedoch auch drin, wenn man je nach Bedarf zwischen den Stufen zwei bis vier wählt (Eco / Standard / High).

Der Gepäckträger des BiXS Access EX kann maximal mit 25 Kilogramm belastet werden und hat damit genug Reserven für die kleine Campingausrüstung, Badesachen und Ersatzkleider.
 

Das passende Gepäcksystem

Genau wie im Motorradbereich gibt es Gepäcksysteme für Fahrräder in allen möglichen Varianten und Preisklassen. Wer nicht unnötig tief in die Tasche greifen möchte, kann auch hier auf vorhandenes Motorradequipment zurückgreifen. Um die Campingausrüstung zu transportieren, eignen sich die Rolltaschen, die viele von uns auch auf dem Motorrad benutzen, hervorragend.
 
Im Drybag 260 von SW Motech hat unser komplettes Schlafsetup Platz gefunden. Dieses beinhaltet das Zelt Elixier 2 von MSR, die Ultralight Schlafmatte von Exped und den Deckenschlafsack Champion Lux von Outwell. Die Beschreibung dieser Ausrüstungsgegenstände findet ihr übrigens in unserem Artikel „Natur pur“, den wir in der letzten Saison publiziert haben.

Fehlt nur noch die passende Seitentasche, um Ersatzkleider, Badetuch und sonstiges, leichtes Gepäck unterzubringen. Eine funktionelle und günstige Variante ist die Doppelseitentasche Ture von Racktime.
Heinz und Reto auf der Sattelegg
 
Das pfiffige Gepäcksystem lässt sich mit dem Snapit-Adapter einfach am Gepäckträger befestigen und bietet mit insgesamt 24 Liter Volumen ausreichend Platz.

Gelegentlicher Umstieg aufs E-Bike lohnt sich

Als Töfffahrer erleben wir unsere Umgebung sehr intensiv. Wir fahren nicht abgeschottet durch die Landschaft, sondern spüren den Wind auf dem Körper, fühlen Temperaturunterschiede und nehmen die Gerüche, die uns umgeben, wahr. Trotzdem zieht das alles oft sehr schnell an uns vorbei und wir können uns in vielen Fällen nur wenig Zeit nehmen, um die schöne Landschaft richtig zu geniessen. Schliesslich müssen wir hin und wieder auch mal einen Blick auf die Strasse werfen.

Auf den abgelegenen Radwegen hat man auf dem E-Bike mehr als genug Zeit, sich mit seiner Umgebung auseinander zu setzen. Ausserdem kann man im Sommer in kurzen Hosen und im T-Shirt durch die Gegend gondeln. Hin und wieder mal aufs E-Bike umzusteigen lohnt sich deshalb auf jeden Fall.
 
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