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Start in die motorisierte Mobilität mit 15 Jahren

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Früher Einstieg in die Führerschein Kategorie A1 - lohnt sich das?

Seit der Anpassung der schweizerischen Führerausweiskategorien an die EU ist der Einstieg in die Welt der motorisierten Mobilität bereits mit 15 Jahren möglich. Und zwar mit der Unterkategorie des Führerausweises A1. Dieser berechtigt zum Lenken eines Kleinmotorrads mit einem Hubraum von höchstens 50 cm³, einer Motorleistung von höchstens 4 kW und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.

Unserer Meinung nach hätte man diese Kategorie auch gleich ab 14 Jahren einführen und damit die Kategorie M für Motorfahrräder ersetzen können, aber das ist ein anderes Thema.

 

Mobil in die Berufswelt starten

Viele Jugendliche haben nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit das 16. Altersjahr noch nicht erreicht, möchten aber verständlicherweise möglichst mobil in die Berufswelt starten. Mit der Unterkategorie A1 ist dies vom ersten Arbeitstag an möglich.

Zudem sind gerade die Roller in dieser Fahrzeugklasse sehr praktisch und ausgesprochen alltagstauglich. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h kann man in den meisten Situationen im Stadtverkehr problemlos mithalten und im Staufach unter der Sitzbank, über das die meisten Modelle verfügen, lassen sich zum Beispiel Regenkleidung oder kleine Einkäufe transportieren oder ein Helm sicher verstauen.

Ideale Vorbereitung für höhere Ausweiskategorien

Darüber hinaus sind die erworbenen theoretischen und praktischen Kenntnisse auch für höhere Führerscheinklassen gültig. Die für die Kategorie A1 erforderliche Theorieprüfung ist die Basistheorieprüfung, die auch für die Motorradführerscheine der Kategorien A beschränkt und A sowie für die Kategorie B, also für die Pkw-Führerscheinprüfung, qualifiziert.

Gleiches gilt für die obligatorische praktische Grundausbildung. Einmal absolviert, gilt sie bis zur Kategorie A (Motorräder mit einer Motorleistung von mehr als 35 kW).

Wer also mit 15 Jahren in die Führerscheinklasse A1 einsteigt, ist für alle künftigen gängigen Führerscheinklassen (Motorrad und Auto) bestens vorbereitet.

Schritte zum Motorradführerschein Kategorie A1

1. Lernfahrausweis beantragen

Der Lernfahrausweis ist beim Strassenverkehrsamt des Wohnsitzkantons zu beantragen. Dem Gesuch sind folgende Unterlagen beizulegen

- aktueller Sehtest

- Bescheinigung des Nothelferkurses

- aktuelles Passfoto (35 x 45 mm)

Der Sehtest kann bei jedem Optiker durchgeführt werden. Informationen zum Nothelferkurs sind in der Regel online auf der Homepage der Wohngemeinde abrufbar.

2. Theorieprüfung ablegen

Nachdem der Antrag für den Lernfahrausweis gestellt wurde, erhalten die Antragstellenden vom Strassenverkehrsamt ein Anmeldeformular für die Theorieprüfung. Um sich optimal auf die Prüfung vorzubereiten, empfehlen wir die Verwendung einer entsprechenden Lernsoftware, wie zum Beispiel Autodriver

3. Absolvieren der praktischen Prüfung

Nach bestandener Theorieprüfung wird vom Strassenverkehrsamt ein Lernfahrausweis ausgestellt, der vier Monate gültig ist. In dieser Zeit muss die praktische Grundschulung absolviert werden. Danach wird der Lernfahrausweis um weitere 12 Monate verlängert.

Bevor die praktische Prüfung abgelegt werden kann, muss noch der Verkehrskundeunterricht besucht werden. Dieser dauert acht Stunden und wird von den meisten Schweizer Fahrschulen angeboten.

Danach kann man sich beim Strassenverkehrsamt zur praktischen Prüfung anmelden. Nach bestandener Prüfung dürfen ab dem 15. Altersjahr Kleinmotorräder mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 Kubikzentimetern und einer Motorleistung von nicht mehr als 4 kW sowie einer Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h gelenkt werden. 

Ab dem vollendeten 16. Lebensjahr ist man automatisch berechtigt, Motorräder mit einem Hubraum von nicht mehr als 125 cm³ und einer Motorleistung von nicht mehr als 11 kW zu führen. Eine Anpassung des Führerscheins ist nicht erforderlich.

 

Elektrisch oder mit Verbrennungsmotor?

Kleine Fahrzeuge, die vorwiegend im urbanen Raum bewegt werden, machen auch als elektrisch betriebene Variante Sinn. Sie können schnell an der heimischen Steckdose aufgeladen werden und sind immer einsatzbereit. Mit dem Verbrennungsmotor muss man ab und zu an die Tankstelle, dafür ist der Anschaffungspreis in der Regel etwas niedriger.

Modelle mit Elektroantrieb

 

Modelle mit Verbrennungsmotor

 

Bereit für deine Probefahrt

Die abgebildeten Modelle, ob mit Elektro- oder Verbrennungsmotor, sind von hoher Qualität und garantieren einen möglichst sicheren Start in die motorisierte Mobilität. Die Roller von Yamaha stehen in allen acht Filialen der hostettler moto ag für Probefahrten zur Verfügung. Die Modelle von Piaggio und Vespa in Zürich Süd, Luzern und Fribourg.