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Der „girls on wheels“ Event ist weit mehr als nur ein Motorradtraining, er ist ein Treffpunkt für Frauen, die die Leidenschaft für zwei Räder teilen oder neu entdecken wollen. Am 5. Juli 2025 verwandelte sich das Gelände der hostettler ag in Sursee in ein buntes Zentrum aus Motorengeräuschen, herzlichen Begegnungen und mutigen Momenten. Hier stehen Frauen im Mittelpunkt. Egal, ob mit Führerschein oder Lernfahrausweis. Ziel ist es, in einer entspannten und unterstützenden Atmosphäre Fahrpraxis zu sammeln, Neues auszuprobieren und vor allem das Selbstvertrauen auf dem Motorrad zu stärken. Das Besondere: Lernen, lachen und wachsen findet hier ganz ohne Leistungsdruck statt, stattdessen zählt die Freude am Fahren und das Miteinander auf Augenhöhe.
Als ich an diesem sonnigen Morgen des 5. Juli auf das weitläufige Gelände der hostettler ag fahre, spüre ich sofort das Knistern in der Luft, die Aufregung, Vorfreude und das Gemeinschaftsgefühl. Frauen versammeln sich, die frisch polierten Bikes und die Helme glitzern im Licht und die Motoren dröhnen. Hier, beim „girls on wheels“, gehört der Tag uns und das fühlt sich grossartig an.
Der Empfang verläuft herzlich und professionell. Die Organisatorinnen Julia, Judith und Rahel schaffen mit einem Lächeln und klaren Ansagen sofort ein Willkommens-Gefühl, das aus Unsicherheit Mut macht. Aufmerksam hören wir zu, als sie den Ablauf erklären: Workshops, Ausfahrten, Techniktraining, alles auf uns zugeschnitten, alles mit Fokus auf Fahrspass und persönlicher Fortschritt.
Ein Vormittag voller Spass und Kurven
Um 08:30 Uhr heisst es für mich als erstes ran an das Kurventraining. Ich starte mein Motorrad und fahre mit meiner Gruppe zu unserem ersten Posten, wo wir bereits erwartet werden. Nach einem kleinen Briefing geht es bereist los und wir fahren den markierten Parcour nacheinander ab. An meiner Seite stets eine Instruktorin, welche mich auf Schritt und Tritt begleitet und mich tatkräftig beim bewältigen des Parcours unterstützt. Und keine Sorge Mädels, falls das Motorrad umfällt und der Kupplungshebel, Bremshebel oder sonst was beschädigt wird, hat es vor Ort hilfsbereite und kompetente Mitarbeiter der hostettler moto ag, die das Zweirad im Handumdrehen wieder auf Vordermann bringen.
Nach einer Stunde geht es bereits weiter zum nächsten Workshop mit den Pitbikes. Hier dreht sich alles um die kleinen frechen Motorräder. Es stehen verschiedene Modelle zur Auswahl und wir dürfen sie alle auf der kurzen Teststrecke fahren. Egal, ob Anfängerin oder schon mit Racing-Gen geboren: die Minis haben uns allen ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert. Enge Kurven, etwas Staub in der Luft und jede Menge Lacher sind garantiert. Pitbike fahren hat mal wieder gezeigt: es kommt nicht auf die Grösse an, sondern auf den Fahrspass. Und davon gibt es beim Event reichlich!
Am „girls on wheels“ geht es jedoch nicht nur darum Spass zu haben, sondern auch die Fahrtechnik der Teilnehmerinnen zu verbessern: Schräglagentraining steht als nächstes auf dem Plan. Nach einer kleinen Einführung von Susan, unserer Instruktorin, geht es los. Um unsere Grenzen auszuloten, müssen wir zum Glück nicht unsere eigenen Maschinen einsetzen. Für dieses Training stellt Yamaha Schweiz eine speziell ausgerüstete MT-09 zur Verfügung, welche über Stützräder verfügt, die tiefe Schräglagen erlauben, aber das Motorrad im Fall eines Sturzes auffangen. Mit jeder Runde die ich im Kreis fahre, wächst das Selbstvertrauen, die Knie kommen dem Boden näher und berühren spätestens beim Kontakt der Stützräder den Asphalt. Die schnell erreichten Erfolgserlebnisse bei dieser Art Kurventraining waren nicht nur an der Fahrweise, sondern auch an den lachenden Gesichtern der Teilnehmerinnen zu erkennen.
Neue Freundschaften bei Salat und Grilladen
Nach all dem Adrenalin und der Konzentration tut es richtig gut, einmal den Helm abzusetzen, durchzuatmen und gemeinsam am Tisch zu sitzen und sich auszutauschen. Die Mittagspause macht den Event besonders familiär. Ich habe das Gefühl, nicht nur Teilnehmerin zu sein, sondern in einer grossen Runde von Freundinnen zu sitzen. Gestärkt und voller Motivation starten wir im Anschluss in die Nachmittags-Session, in der die Stimmung noch lockerer als zuvor ist.
Der erste Workshop am Nachmittag dreht sich um Mechanik und Pflege der Bikes. Viele von uns fahren leidenschaftlich Motorrad, aber wenn es ums Schrauben geht, fühlen sich einige noch unsicher. Genau da setzt der Workshop an. Wir lernen, worauf man bei den Basics achten sollte. Kette schmieren und spannen, Ölstand checken, Bremsen kontrollieren und Motorrad aufstellen, Handgriffe die im Alltag Gold wert sind.
Im Anschluss folgt der schönste Teil des Tages: die gemeinsame Ausfahrt. In einer langen Kolonne als Teil einer „Bikerinnen-Gang“ über Land zu fahren, den Sound der Motoren zu hören, die staunenden Blicke der Leute am Strassenrand zu sehen und das Gefühl von Freiheit zu spüren, ist unvergesslich.
Ein unvergesslicher Tag geht zu Ende
Als Abschluss wartet noch der Prüfungsparcour. Slalom und Spurgasse heissen unsere Endgegner. Wir haben uns gegenseitig angefeuert, Tipps gegeben und jede gemeisterte Übung gefeiert. Es ging nicht um Perfektion, sondern darum, das eigene Können auf die Probe zu stellen und zu spüren, wie viel man schon erreicht hat.
Wenn ich ans „girls on wheels“ zurückdenke, bekomme ich sofort wieder dieses Kribbeln im Bauch und ein breites Grinsen im Gesicht. Es war einfach alles dabei: Action, Adrenalin, Lernen, Lachen und vor allem eine unfassbar starke Gemeinschaft. Ich habe nicht nur neue Fahrtechniken gelernt, mehr Vertrauen zu mir und meinem Motorrad gewonnen und meine Komfortzone ordentlich erweitert, sondern auch Freundinnen gefunden, die meine Leidenschaft teilen und verstehen.
Fabiennes Bike, die neue Yamaha MT-07 Y-AMT
Fabienne fährt die neue Yamaha MT-07 seit Beginn der Saison 2025. Das beliebte japanische Naked Bike wurde mit der aktuellen Modellgeneration komplett überarbeitet. Neben dem neuen Styling, das von der MT-09 übernommen wurde, verfügt sie über eine elektronische Drosselklappe, Fahrmodi, eine einstellbare Traktionskontrolle, leichte SpinForged-Felgen, ein 5-Zoll-TFT-Farbdisplay mit Handy-Konnektivität und Navigation, neue intuitive Schalter, selbstrückstellende Blinker und ein neues voll einstellbares Fahrwerk mit Upside-Down-Federgabel.
Zudem ist die MT-07 nun optional mit dem neuen automatisierten Schaltgetriebe Y-AMT von Yamaha erhältlich, wodurch sie zum am besten ausgestatteten Motorrad in ihrer Klasse wird. Yamahas Getriebeinnovation ermöglicht sowohl vollautomatisierte Schaltvorgänge in zwei verschiedenen Fahrmodi (D und D+) als auch manuelles Schalten über Betätigung des Wipp-Schalters.
Fabiennes Outfit
Natürlich ist Fabienne immer in voller Schutzkleidung unterwegs. Passend zum japanischen Naked Bike hat sie sich für die klassische Kombination aus Lederjacke und Jeans entschieden.
Alle ausgewählten Produkte stammen aus dem Sortiment von iXS und Dainese. Beides Hersteller, die für die gute Qualität ihrer Schutzkleidung und die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards bekannt sind.
Fabiennes Ausrüstung besteht zu einem grossen Anteil aus den besten Produkten, die der jeweilige Hersteller im Sortiment führt. Trotz der hohen Qualität ihrer Auswahl bleibt der offizielle Verkaufspreis der gesamten Ausrüstung inklusive Regenbekleidung deutlich unter der 2000-Franken-Grenze und bietet somit ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Infos zu ihrer Bekleidung findet ihr im folgenden Artikel:
Lederjacke und Jeans – klassischer Naked-Bike-Look
































