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Ibergeregg-Sattelegg-Klausen

Triumph Bonneville No747
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Die Feierabend-Runde
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Eine Tour für Kenner und Geniesser.

Ein guter Treffpunkt für die Tour ist der Hauptplatz in Schwyz. Es gibt dort einige Restaurants und Strassencafés, in denen man bequem auf seine Kameraden warten kann. Von Schwyz aus geht es dann direkt über die Rickenbachstrasse hinauf zur Ibergeregg. Schon zu Beginn ist reichlich Action angesagt. Die Iberereggstrasse ist sehr Kurvenreich und eine beliebte Route für Töfffahrer aus der Region. Aber der Bodenbelag ist teilweise recht holprig und die Strasse wird auf einigen Abschnitten etwas eng. Ausserdem trifft man auch regelmässig auf Velofahrer. Deshalb ist es ratsam, die Auffahrt zum Iberereggpass etwas gemütlicher anzugehen.

Auf 1406 M.ü.M. angekommen, geht es direkt weiter nach Unteriberg. Wer schon eine weitere Anreise hinter sich hat und die Tour erst am nächsten Tag fortsetzen möchte, findet in dem idyllischen zentralschweizer Dörfchen eine passende Übernachtungsmöglichkeit. Im Hotel Ybrigerhof werden Töfffahrer sehr freundlich empfangen und in gut ausgebauten Zimmern untergebracht. Zudem kann man sich im angrenzenden Hallenbad etwas entspannen.

 

Von Unteriberg geht es weiter, dem rechten Seeufer des Sihlsees entlang, bis nach Wilerzell, wo wir dann rechts in Richtung Sattelegg abbiegen. Die Fahrt zur Sattelegg ist ein Hochgenuss. Der Belag ist brandneu und griffig. Ideal um der Maschine mal etwas die Sporen zu geben. Die anschliessende Abfahrt hinunter ins Wägital fällt durch ihre zahlreichen Spitzkehren auf. Hier kommen vor allem Enduro- und Supermotofahrer auf ihre Kosten.

Ein weiteres Highlight der Tour ist die anschliessende Fahrt durchs Wägital bis nach Siebnen. Das Tal führt an einem kleinen Stausee vorbei, vorwiegend durch Waldgebiet. Eine gute Gelegenheit um etwas die Seele baumeln zu lassen.

Wirklich gute Strassenbeläge sucht man auf dieser Tour vergeblich - trotzdem sorgt die kurvenreiche Strecke für viel Fahrspass.

 

Von Siebnen aus nehmen wie den Weg in Richtung Glarus unter die Räder. Kurz vor Reichenburg hat man die Wahl zwischen Autobahn und Hauptstrasse. Ich bevorzug an dieser Stelle einen kurzen Abstecher auf die Autobahn bis nach Näfels. Der Weg über die Hauptstrasse führt vorwiegend durch Ortschaften - also 50er Zonen.

In Näfels verlassen wir die Autobahn und fahren durch Glarus hindurch bis nach Linthal. Dann ist es endlich soweit - wir stehen vor dem Klausenpass. Am Anfang erwartet uns eine kurze Passage mit Kopfsteinpflaster. Falls die Pflastersteine feucht sind, ist Vorsicht geboten. Ich bin an dieser Stelle auch schon im unfreiwilligen Drift um die Kurve geschlittert.

 

Auf der recht steilen Passstrasse gewinnt man schnell an Höhe und erreicht den Urnerboden - die grösste Alp der Schweiz. Über das rund 8 Kilometer lange Hochtal führt eine meist gerade Strasse.

Am Ende des Tals lohnt es sich einen kurzen Stopp einzulegen. Dort gibt es nämlich auf der linken Strassenseite eine Käserei, in der es den ausgezeichneten örtlichen Alpkäse zu kaufen gibt.

 

Anschliessend geht es weiter hinauf bis auf 1948 M.ü.M., wo wir kurz nach der Klausenpasshöhe das gleichnamige Hotel erreichen. Hier ist mal wieder Zeit für eine kurze Pause. Von der Hotelterrasse aus kann man wunderbar das Geschehen auf der Passtrasse beobachten. Wer in dem historischen Gebäude übernachten möchte, findet für 56 Franken (inkl. Frühstück) eine einfache aber gemütliche und gepflegte Schlafgelegenheit.

Frisch gestärkt geht es auf in die letzte Etappe. Die Abfahrt hinunter nach Altdorf ist sehr schön und begeistert vor allem im ersten Teil durch die tolle Aussicht. Aber auch an dieser Stelle fahren wir immer auf der sicheren Seite. Denn zwischen uns und der spektakulären Aussicht steht nur ein schmales Geländer am Strassenrand. Von Altdorf aus führt uns dann die Axenstrasse entlang des Urnersees zurück nach Schwyz.

 
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