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Eine Saison mit der Triumph Speed 400

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Vom Motorrad-Grundkurs bis zur ersten Passfahrt

Die erste grosse Liebe vergisst man nie – genauso wie das erste Motorrad. Bei mir war es die Triumph Speed 400, die mich diese Saison über treu begleitet hat. Egal, ob beim Grundkurs, bei meinem ersten Pass oder zum Festivalbesuch – die Triumph Speed 400 war immer mit dabei. Ich habe die Schweiz erkundet, neue Bekanntschaften geschlossen und die durch das Motorradfahren neu gewonnene Freiheit genossen. 

 

Besuch des Triple Power Events

Doch bevor ich in meine erste Motorrad-Saison starten durfte, wurde ich als neustes Teammitglied von moto-lifestyle.ch direkt ins kalte Wasser geworfen und zu meinem ersten Presse-Event geschickt. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der legendären Triumph Speed Triple wurde in Zürich die Geschichte dieses ikonischen Modells im Rahmen eines Live-Streams erzählt. Während der Veranstaltung führte uns der Chefingenieur von Triumph, Stuart Woods, durch die Stadt zu verschiedenen Stationen und vermittelte uns viele Details zur Speed Triple und ihrem 3-Zylinder-Motor – persönlich und mit sichtlicher Begeisterung. Für mich war das eine grossartige Gelegenheit, um das erste Mal richtig in die Motorradwelt einzutauchen. 

 

Erstkontakt mit der Triumph Speed 400

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich im April die Triumph Speed 400 zum ersten Mal fahren durfte. Es war Liebe auf den ersten Blick beziehungsweise auf die erste Fahrt. Zwar war ich anfangs noch etwas unsicher, doch schon bald darauf fühlte es sich an, als hätte ich nie etwas anderes gemacht. Nach dem Besuch des Motorrad-Grundkurses war ich dann vollends sicher und meiner ersten Passfahrt stand nichts mehr im Wege. Dabei ging es auf den Schallenberg, der über die Saison schon beinahe zu meiner Heimstrecke geworden ist. Er eignet sich bestens für eine kleine Ausfahrt nach Feierabend oder einen spontanen Abstecher, wenn man nach einer Tour noch nicht genug von den Kurven hat.

Ferien, Festivals, Freiheit

Denn von den Kurven konnte ich diese Saison nicht genug bekommen und habe nahezu jede freie Minute auf dem Motorrad verbracht. Am Gentleman’s Ride in Thun traf ich auf viele Gleichgesinnte, knüpfte neue Kontakte und erlebte das Highlight des Events, die gemeinsame Ausfahrt entlang des Thunersees. Das hat mich inspiriert, nicht nur einen See im Berner Oberland, sondern auch einen im Freiburger Seeland zu besuchen. So zog es mich kurz darauf an den Murtensee. Das Gefühl, einfach aufs Motorrad zu steigen und die Freiheit zu haben, jeden Ort anzufahren, der mich reizt, ist unbeschreiblich. Insbesondere während meiner Ferien konnte ich dieses Privileg auskosten und die Schweiz sowohl mit der Triumph Speed 400 als auch mit der Street Triple erkunden. So bin ich beispielsweise auf einer kulinarischen Tour quer durch das Emmental gefahren und habe dabei nicht nur das gute Essen, sondern auch die vielen weiten Kurven entlang saftiger Wiesen mit dem Bergpanorama im Hintergrund genossen. Gerne erinnere ich mich auch an eine Tour, die mich durch Neuenburg, den Jura und über den Chasseral führte. Zwar spielte das Wetter nicht immer mit, doch umso mehr freute ich mich, wenn sich die Wolkendecke öffnete und ich mit Sonnenschein und atemberaubenden Ausblicken belohnt wurde. Für mich gehören zu einem gelungenen Sommer auch immer Festivals mit guter Musik. Noch besser, wenn bei diesem Festival nicht nur gute Musik, sondern auch eine Motorrad-Ausstellung auf dem Programm steht, wie beispielsweise beim Garage Sounds Festival in Monterschu, welches ich selbstverständlich ebenfalls mit meiner Triumph besucht habe. 

 

Der Kälte trotzen

Nach ein paar Fahrstunden über die Saison verteilt habe ich schlussendlich im Oktober auch meine Motorradprüfung erfolgreich bestanden. Obwohl es bereits ziemlich frisch war, wollte ich dennoch das Fahren ohne ,,L’’ so lange wie möglich noch geniessen. Deshalb habe ich mir mit einem Paar Winter-Motorradhandschuhen ausgerüstet die Saison etwas verlängert und konnte noch ein paar wunderschöne Herbsttage auf dem Motorrad geniessen. Jetzt freue mich bereits auf meine erste Tour in der Saison 2026 und meine nächste Ausfahrt mit der Triumph Speed 400.