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Das perfekte Einsteigerbike – Triumph Speed 400 oder Street Triple 765?

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Julias Fahreindrücke nach der ersten Saison

Nach der ersten Motorradsaison ist man natürlich noch weit davon entfernt, Modelle zu testen und anhand ihrer unterschiedlichen Fahreigenschaften objektiv zu bewerten. Deshalb werden die Fahrberichte auf moto-lifestyle.ch von unseren erfahrenen Redaktionsmitgliedern verfasst.

Für alle, die ihr erstes Motorrad noch vor sich haben, ist die Einschätzung von jemandem, der vor einem Jahr in derselben Situation war, jedoch unter Umständen sogar aussagekräftiger. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auf meine persönlichen Erfahrungen mit der Triumph Speed 400 und der Street Triple 765 eingehen.

 

Triumph Street Triple 765 - sportlicher Einstieg

Die Triumph Street Triple 765 R leistet offen 95 PS und spielt damit in der Liga der ernstzunehmenden Modelle, die erfahrene Bikerinnen und Neueinsteiger gleichermassen fordern und begeistern. Ihr drehfreudiger Dreizylinder beschleunigt bereits in der gedrosselten Ausführung zügig und begeistert mit seiner triple-typischen Soundkulisse.

Dank der sportlichen Gene und des hochwertigen Showa-Fahrwerks bleibt sie selbst bei hohen Geschwindigkeiten auffällig stabil und ermöglicht es, Kurven auf Landstrassen zielsicher anzuvisieren und zu durchfahren. Die ebenfalls sehr sportlich ausgelegte Bremsanlage glänzt mit extrem kurzen Bremswegen, was der Sicherheit zugutekommt und nebenbei noch die Prüfungsexperten bei Absolvierung der Vollbremsung erfreut.

Die sportlichere Sitzposition im Vergleich zur Speed 400 und der geringere Lenkeinschlag erschweren jedoch die klassischen Prüfungsmanöver wie 8-Fahren und Slalom spürbar und erfordern etwas mehr Übung. Sie sind jedoch auch mit dem Naked Bike machbar.

Die Street Triple 765 R ist das ideale Bike für alle, die möglichst sportlich in ihre Motorradkarriere starten und für den nächsten Schritt – den Führerschein der Kategorie A (unbeschränkt) – bereits gerüstet sein möchten.

 
 

 

Triumph Speed 400 - stilvoller und leichter Start

Im Gegensatz zur Street Triple 765 R ist die Speed 400 ein reinrassiges A2-Motorrad. Das heisst, dass sie nicht für den Erwerb der Ausweiskategorie A eingesetzt werden kann. Dafür glänzt sie mit anderen Vorteilen. Angefangen beim Preis: Mit einem Neupreis von 6’045 Franken kostet sie im Vergleich zur Street Triple gerade einmal etwas mehr als die Hälfte. Dafür erhält man von der britischen Traditionsmarke ein besonders schönes und zudem ausgesprochen hochwertig verarbeitetes Motorrad.

Dank ihres geringen fahrfertigen Gewichts von 170 Kilogramm lässt sie sich einfach rangieren und genauso leicht fahren. Egal, ob lange Kurven oder enge Spitzkehren – leichter als mit der Speed 400 kommt man mit kaum einem anderen Motorrad bis zum Kurvenausgang. Wo sie dank des kräftigen, drehmomentstarken Einzylinders zügig wieder beschleunigt.

Die Triumph Speed 400 ist für mich das perfekte Einsteigerbike. Sie ist nicht nur günstig in der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt. Zudem bietet sie genug Komfort für ausgedehnte Touren, ist leicht und wendig und dadurch ideal für Fahrten im Alltag in der Stadt. Dank ihres niedrigen Gewichts bietet sie ausserdem ideale Voraussetzungen für die Prüfungsmanöver. Die Speed 400 macht den Einstieg in die Motorradwelt besonders leicht.

 

 

Weitere 35kW Modelle von Triumph Motorcyles

Neben den Triumph 400er Modellen, Speed 400 und Scrambler 400 XC, sowie der Street Triple 765 R bietet Triumph noch weitere Modelle an, die auf 35 kW gedrosselt werden können und für Führerscheinkategorie A beschränkt geeignet sind.

Wer den Stil der Speed 400 mag, aber gerne etwas grösser einsteigen möchte, greift zu einem der Modern-Classic-Modelle. Die Speed Twin 900, die Scrambler 900 und die Bonneville T100 sind ikonische Bikes, die auf eine lange Tradition zurückblicken und seit Jahrzehnten ihre Fangemeinde begeistern.

Allen, die es etwas sportlicher mögen, raten wir, einen Blick auf die 660er-Modelle zu werfen. Das Naked Bike Trident 660 und die besonders sportliche Daytona 660 sind ebenfalls empfehlenswert und bekannt dafür, in ihrer Preiskategorie besonders gute Fahrleistungen zu bieten.

Wenn bereits die ersten langen Reisen und Abenteuer geplant sind, bieten sich die Tiger-Modelle als ideale Reisegefährten an. Die Reiseenduro Tiger 900 GT Pro fühlt sich auf Asphalt und Schotter zu Hause, während die Tiger Sport 660 als Landstrassenspezialistin gilt.

Für die kommende Saison hat Triumph ausserdem eine Neuheit angekündigt, die besondere Beachtung verdient. Die Trident 800 ist ein aussergewöhnlich fahraktiver Naked-Roadster mit Dreizylindermotor und einem fahrfertigen Gewicht von unter 200 Kilogramm. Auf dieses Modell freuen wir uns in der moto-lifestyle.ch-Redaktion ganz besonders.

Informationen zur neuen Triumph Trident 800 gibt es unter diesem Link. Eine Übersicht über alle anderen 35-kW-Modelle findet ihr auf triumph-motorcycles.ch.