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Lukis Yamaha Sport-Scooter-Test

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Auf der sportlichen Seite des Komforts

Wer auf der Suche nach einem günstigen Verkehrsmittel mit grösstmöglicher Unabhängigkeit ist, landet früher oder später bei den quirligen Rollern. In Sachen Wirtschaftlichkeit und Nutzwert macht dieser Sparte so schnell kein Gefährt etwas vor, weswegen sie sich auch in verschiedensten Ausführungen zahlreich auf unseren Strassen tummeln. Bei Yamaha unterscheidet man in diesem Segment sogar noch zwischen den Stadtflitzern und den Sportrollern, welche explizit den Fokus auch auf Fahrspass, längere Distanzen und höhere Geschwindigkeiten legen. Auf genau diese konzentrieren wir uns in diesem Artikel.

 

Als erstes fällt auf, dass nicht nur die Roller sportlich sind, sondern diese solches auch in minimalem Mass von der lenkenden Besatzung verlangen. Bei sämtlichen hier vorgestellten Modellen muss nämlich das Bein in Motorrad-Manier über den Sattel geschwungen oder zumindest deutlich höher angehoben werden als bei den urbanen Rollern. Dort wo in letzteren sich über die gesamte Fahrzeugbreite ein Fussraum ausbreitet, befindet sich hier in der Mitte ein erhöhter Kanal, welcher bei allen Modellen schwerpunktgünstig den Kraftstofftank enthält. Dies ist jedoch keineswegs der Hauptgrund für die Erhöhung: Darunter befinden sich ebenso die für die Fahrstabilität ab 50 km/h so wichtigen Rahmenoberzüge. Das bringt es mit sich, dass alle Sportroller aus Stabilitätsgründen weniger Beinraum, dafür grössere Staufächer haben als die Stadtroller.

Yamaha NMAX 125

Der Yamaha NMAX 125 positioniert sich als günstiges Einstiegsmodell in Yamahas Sport-Scooter-Welt. Ab schmalen CHF 3’690.— ist hier schon eine Traktionskontrolle, Smartphone-Konnektivität und schlüssellose Zündung serienmässig an Bord. Genauso wie mindestens ein Ablagefach im Kniebereich mit Smartphone-Lademöglichkeit. Mit dem Euro5+ 125-er lässt es sich auch ausserorts leistungsmässig auf Augenhöhe mit den Autos mitschwimmen. Und in einem hat er die folgenden Sportroller vollkommen im Griff: Der NMAX bietet den entspanntesten Kniewinkel! Grossgewachsene Lenker sollten ihn deswegen in die engere Wahl nehmen. Ganz ehrlich: Ein knausriges, entbehrungsreiches Basismodell sieht anders aus! Die hochwertiger ausgestattete Variante NMAX 125 Tech MAX wartet zusätzlich mit einem TFT-Bildschirm und edlen optischen Elementen auf.

Noch mehr zusätzlich gibt es in der Ausführung Tech MAX+ der folgenden Roller, nämlich ein elektrisch verstellbares Windschild, Griffwärmer und Sitzheizung. Da diese Features eine Rollersaison in unseren Breitengraden markant verlängern können, konzentrieren wir uns auf ebendiese vollausgestatteten Ausführungen.

 

 

Yamaha XMAX 125 Tech MAX+

Keine Frage, die Annehmlichkeiten des Pakets Tech MAX+ schon bei einem 125-er Roller anzubieten, empfinde ich als extrem cleveren Schachzug von Yamaha. Denn in dieser Hubraumklasse ist der Zugang für Autofahrer vereinfacht und für Einsteiger schon ab 16 Jahren möglich. Es gibt keinen Grund mehr, unterkühlt anzukommen, weder am Arbeitsort, in der Uni, im Kino noch im Einkaufszentrum. Richtig gelesen: Einkaufen mit dem Yamaha XMAX 125 ist bestens möglich, öffnet sich unter der Sitzbank doch ein regelrechter Riesenschlund von Stauraum, welcher potenziell auch 2 Helme verschluckt. So gesehen kommt dieser Roller einem Zweitauto im Gebrauchspotenzial schon verdammt nahe bei deutlich geringeren Kosten. 

 

 

Yamaha XMAX 300 Tech MAX+

Während die 125-er Roller das Einsatzspektrum von der Stadt auf Überlandstrassen ausweiten, ermöglicht der 300-er gar längere Autobahnfahrten. Auch mit der Scheibe in der obersten Position und einem aufrecht sitzenden 180cm-Piloten erreicht man mit ihm noch bei moderaten Steigungen 120 km/h. Wessen Anforderungsprofil die Autobahn beinhaltet sollte sich also den Yamaha XMAX 300 und die entsprechende Tech Max+ Ausführung anschauen. Diese sehr intelligente Motorisierung hebt einen für nur CHF 1’000.— mehr gegenüber dem XMAX 125 in deutlich höhere und auch spassigere Sphären. 

 

 

Yamaha TMAX Tech MAX

Schon seit einigen Jahren ist der Yamaha TMAX der unangefochtene Chef im Ring. All die alltagsrelevanten Eigenschaften der N- und XMAXen beherrscht er mindestens ebensogut. In Sachen Fahrwerk und Motorisierung sticht er ins veritable Motorradsegment vor. Allerdings kombiniert er diese Performance mit der einfachen Bedienbarkeit eines Rollers, was am Ende für manche ein entscheidender Grund zugunsten des TMAX sein dürfte. Jedenfalls endet das Spektrum hier nicht nur beim reinen Beförderungsauftrag, dieses ist spassig und ermöglicht auch beispielsweise Wochenendtouren. Unsere Erfahrungen mit dem Yamaha TMAX Tech MAX können wir in den folgenden beiden Fahrberichten nachgelesen werden:

Sondermodell TMAX 25 Anniversary

Das Premium-Sondermodell TMAX 25 th Anniversary zu Ehren des weltweit ersten und berühmtesten Sport Scooters ist ab den 1. Quartal 2026 nur ein Jahr lang erhältlich. Detaillierte Infos zum TMAX 25 Anniversary findet ihr unter diesem Link.

 

 

Gerade wer nicht in Stadt oder Agglo wohnt findet mit den Sportrollern von Yamaha sehr verlockende Angebote. Abgerundet wird das Ganze durch eine gediegene Verarbeitung und ein komplettes Zubehörangebot. 

Persönliche Beratung und Probefahrt in deiner Region

Eine persönliche Beratung durch kompetentes Personal und eine Probefahrt können unsere Test- und Fahrberichte nicht ersetzen. Um zu entscheiden, welches der drei Bikes am besten zu deinem Style passt, empfehlen wir deshalb einen persönlichen Besuch beim Fachhändler. Den nächsten Yamaha Partner in deiner Region findest du auf yamaha-motor.ch.