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26. November 2025Urbane Mobilität für alle!
Der Individualverkehr wird teurer. Eine Tatsache, die wir seit Jahren mit steigender Tendenz beobachten. Der VW Golf, einst als das „erschwingliche Fortbewegungsmittel des einfachen Mannes“ bekannt, beginnt mittlerweile bei einem Basispreis von knapp 29’000 Franken. In der Praxis bedeutet dies, dass diejenigen, die nicht mindestens 35’000 Franken auf der hohen Kante haben, sich den Klick auf den Konfigurator sparen können. Ausserdem sind Parkplätze in den Städten und umliegenden Gebieten rar geworden und mittlerweile so teuer wie ein Studio mit Einbauküche vor 20 Jahren.
Wer auf zwei von vier Rädern verzichtet, ist in urbanen Gebieten nicht nur deutlich günstiger, sondern meist auch schneller unterwegs. Vielerorts ergeben sich Gelegenheiten, an denen man gefahrlos am Stau vorbeifahren kann. Man ist schneller am Arbeitsplatz und die gesparte Zeit und das Geld reicht noch für den kleinen Einkauf nach Feierabend, der sich bequem und sicher unter der Sitzbank verstauen lässt.
Die Yamaha Urban Mobility Familie bietet eine interessante Modellauswahl, die dazu einlädt, das Auto zu Hause stehen zu lassen oder unter Umständen sogar ganz darauf zu verzichten, ohne auf Flexibilität und übermässig viel Komfort verzichten zu müssen.
Yamaha NEO’s
Der elektrisch angetriebene Yamaha NEO’s erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Der kleinste Yamaha-Scooter wird in zwei verschiedenen Versionen angeboten. Einmal mit einer Batterie und einer Reichweite von 38 km sowie einmal mit zwei Batterien und einer Reichweite von 68 km. In unserem Test der Version mit einer Batterie haben wir eine Reichweite von 30 km erreicht. Trotz der eingeschränkten Geschwindigkeit und Reichweite nutzten wir den NEO’s während der Testphase überraschend häufig. Keine Ahnung, wie oft wir während der zwei Wochen „Ich geh schnell … und nehme den NEO’s“ gesagt haben. Um schnell etwas einzukaufen oder ins Büro zu fahren, ist der leichte Elektroflitzer ideal geeignet. Ausserdem macht es Spass, mit dem kleinen, drolligen Scooter durch den Stadtverkehr zu flitzen. Bei Tempo 30 und 50 kann man gut mitschwimmen. Ideal für alle, die sich ausschliesslich auf Kurzstrecken im Stadtgebiet bewegen und sich die Fahrt zur Tankstelle sparen wollen, denn der NEO’s kann unkompliziert zu Hause an jeder Steckdose geladen werden.
Aktuell ist der Yamaha NEO’s inklusive zweitem Akku für 3’490.- Franken erhältlich.
Yamaha RayZR
Der Yamaha RayZR hat sich zum Liebling der moto-lifestyle.ch Redaktion entwickelt. Zugegeben, die Verkleidung besteht zu grossen Teilen aus unlackiertem Kunststoff. Doch der kleine 125er-Scooter von Yamaha ist solide verarbeitet, bietet unter der Sitzbank Stauraum für den kleinen Einkauf und verfügt sogar über eine Start-Stopp-Automatik sowie ein Kombi-Bremssystem mit ABS. Mit dem 125er ist man auch ausserorts gut motorisiert und kann problemlos längere Strecken zurücklegen.
Im Testbetrieb haben wir einen durchschnittlichen Verbrauch von zwei Liter auf 100 Kilometer ermittelt. Berücksichtigt man zudem den niedrigen Kaufpreis von 2’590.- Franken, ist der Yamaha RayZR eines der günstigsten vollwertigen Verkehrsmittel, das man für kleines Geld kaufen kann. Wer möglichst preiswert mobil sein möchte oder einen sparsamen Cityflitzer als Zweitfahrzeug benötigt, findet mit dem RayZR den idealen Begleiter.
Yamaha D’elight
Japanische Zuverlässigkeit trifft auf italienischen Charme. Der Yamaha D’elight wird von einem 125er-Einzylinder angetrieben und ist somit für Fahrten in der Stadt und auf dem Land ausreichend motorisiert. Auf den ersten Blick besticht er jedoch durch seine Optik. Die wertige Lackierung, die glänzenden Chromleisten, der analoge Tachometer und die hochwertige Sitzbank wirken stilvoll und luxuriös.
Doch der japanische Schönling punktet auch mit inneren Werten: Das auffällig grosse Staufach unter der Sitzbank und das geringe Gewicht von 101 Kilogramm machen den Scooter besonders alltagstauglich. Da er im Vergleich zum RayZR etwas grösser ist, bietet er auch spürbar mehr Platz und Komfort im Soziusbetrieb. Aktuell kostet er dank reduziertem Preis nur 100 Franken mehr als der RayZR und hat im markeninternen Vergleich klar die Nase vorn. Der Yamaha D’elight ist der absolute Preis-Leistungs-König in seiner Klasse.
Yamaha Tricity 125 und Tricity 300
Die beiden Vorderräder des Yamaha Tricity 125 bieten vor allem im Stadtverkehr spürbare Vorteile. Da die Belastung an der Front auf zwei Reifen verteilt wird, bietet das System bei schlechten Strassenverhältnissen mehr Grip. Zudem ist es viel weniger anfällig für Spurrillen oder Tramgleisschienen. Mit dem Yamaha Tricity ist man stabiler und somit sicherer unterwegs. Das ist ein deutliches Plus – vor allem für alle, die den Scooter das ganze Jahr über nutzen.
Die Tricity-Modelle verfügen zudem über die hochwertigste Ausstattung im Yamaha-Urban-Mobility-Programm. Deutlich erkennbar am 4,2-Zoll-TFT-Display mit Smartphone-Konnektivität und integrierter Navigationsfunktion. Dank des Smart-Key-Systems bleibt der Schlüssel in der Tasche. Mit einem Kaufpreis von 4’990.- Franken bietet der Tricity 125 maximalen Komfort zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wer regelmässig längere Strecken zurücklegt und dabei etwas stärker motorisiert sein möchte, greift zum Yamaha Tricity 300, dessen 300-cm³-Motor 28 PS leistet. Das fühlt sich im Vergleich zur 125er-Motorisierung deutlich sportlicher an. Der Tricity 300 beschleunigt ordentlich und bietet selbst auf der Landstrasse und der Autobahn genug Leistungsreserven für zügige Überholmanöver.
Für die stärkere Motorisierung müssen Besitzer jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen. Mit 8’490.- Franken steht der Tricity 300 am obersten Ende der Preisskala der Yamaha Urban Mobility Familie. Er bietet dafür auch maximalen Komfort und Fahrspass in seiner Klasse.
Wenn Fahrspass jedoch das Hauptargument ist, empfehlen wir, einen Blick auf das Yamaha-Motorradsortiment zu werfen. Wer bereit ist, auf etwas Komfort und Wetterschutz zu verzichten, erhält mit der Yamaha XSR700 für 6’990.- Franken ein vollwertiges Bike im stilvollen Neo-Klassik-Look. Mit Tankrucksack und Seitentaschen ist es ähnlich alltagstauglich wie ein Scooter, bietet auf Touren und auf der Hausstrecke jedoch ein deutlich besseres Fahrerlebnis.
Weitere sportliche Alternativen finden sich in Yamahas Sport-Scooter-Sortiment, das vor kurzem von Lukas getestet wurde. Seine Fahreindrücke können unter dem folgenden Link nachgelesen werden:
Persönliche Beratung und Probefahrt in deiner Region
Eine persönliche Beratung durch kompetentes Personal sowie eine Probefahrt können unsere Test- und Fahrberichte nicht ersetzen. Um das zu dir am besten passende Modell zu finden, empfehlen wir deshalb einen persönlichen Besuch beim Fachhändler. Den nächsten Yamaha Partner in deiner Region findest du auf yamaha-motor.ch.


























