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Etappe 1 - von Oslo nach Vrådal

Pünktlich um 10 Uhr morgens legt die Fähre in Oslo an. Da wir die Erkundung der Stadt für den Abschluss unserer Reise geplant haben, starten wir gleich mit der ersten Tour, die uns bis nach Vrådal führt.

Um die stark besiedelte Region rund um Oslo schnell hinter uns zu lassen, legen wir die ersten Kilometer bis Drammen auf der Autobahn zurück. Danach geht es über Landstrassen ins Landesinnere.

 

Der Abschnitt von Drammen bis nach Notodden ist nicht sehr kurvenreich und führt immer wieder durch kleinere Ortschaften. Eine gute Gelegenheit, um sich etwas anzuklimatisieren und die Landschaft zu geniessen. Nachdem wir die am Heddalsvatnet-See gelegene Ortschaft passiert haben, folgt die erste kurvenreiche Etappe, auf der sich Schweizer sofort heimisch fühlen. Zeit, der Yamaha MT-09 und der Tracer 9 GT+ etwas die Sporen zu geben. Aber nicht vergessen, die Bussen in Norwegen sind richtig teuer - deshalb lieber nicht übermütig werden.

Der Rest der Route bis nach Vrådal führt uns mehrheitlich an Seeufern entlang, wo eine spektakuläre Aussicht die andere jagt. Nicht weniger spektakulär sind auch die Windböen, die uns auf diesem Streckenabschnitt begleiten und uns regelmässig dazu zwingen, das Tempo zu drosseln.

 

In Vrådal angekommen, fahren wir direkt ins Straand Hotel, in dem Motorradfahrer sichtlich willkommen sind. Motorräder verschiedener Marken sind rund um und im Hotel ausgestellt. Zudem stehen bei unserer Ankunft schon zahlreiche Bikes von tourenbegeisterten Menschen vor dem Eingangsbereich, und während unseres Aufenthalts werden es immer mehr. Den ersten Tourentag lassen wir bei einem kühlen Bier auf der Sonnenterrasse und mit einem abendlichen Spaziergang am See ausklingen.

Unterkunftsempfehlung: Straand Hotel

Im Straand Hotel verbringen wir eine Nacht. Die Zimmer sind geräumig, gut eingerichtet und gepflegt. Am Morgen werden die Hotelgäste mit einem reichhaltigen Frühstücksbüffet verwöhnt. Absolut empfehlenswert.

 

 
 

Etappe 2 - von Vrådal nach Odda

Am nächsten Tag verlassen wir das Straand Hotel in Vrådal und nehmen die zweite Etappe in Angriff. Dafür müssen wir erst ein kurzes Stück zurückfahren. Da uns dieser Rückweg über Spitzkehren führt, welche in Norwegen seltenheitswert haben, ist das nicht weiter schlimm.

Hobby-Fotografen sollten für diese Tour genug Zeit einplanen, denn vor allem die erste Hälfte der Route bietet so viele wunderschöne Motive, dass man gefühlt nach jeder zweiten Kurve anhalten könnte. Es gibt kleine Seen und Weiher, malerische Moorlandschaften und niedliche, grasbewachsene Häuser. Es hätte uns wirklich nicht gewundert, wenn wir unterwegs Frodo Beutlin und Samweis Gamdschie begegnet wären. Motorradfahren im Auenland trifft es vermutlich am besten.

 

Die Route führt stetig leicht bergauf, sodass der Höhengewinn, abgesehen von der sinkenden Temperatur, kaum merkbar ist. Der Aufstieg gipfelt kurz vor unserem Etappenziel, dem auf 978 Metern über dem Meeresspiegel gelegenen Ståvatn-See. Auf dem Hochplateau sieht es aber aus wie bei uns auf 2.000 Metern, und in den Tunneln, durch die ein Grossteil der anschliessenden Talfahrt führt, ist es auch so kalt.

In Odda angekommen, erwarten uns zum Glück wieder wärmere Temperaturen. Wir betreten freudig unser erstes Ferienhaus, in dem wir die kommenden drei Nächte verbringen und etwas ausspannen werden. Das Reihenhaus bietet viel Platz, eine Sonnenterrasse und einen Wintergarten mit beeindruckender Aussicht auf das Tal. Am ersten Abend geniessen wir noch einen leckeren Viking-Burger im nahegelegenen Langhuset Restaurant.

Unterkunftsempfehlung: Reihenhaus in Odda

Das über Airbnb gemietete Reihenhaus bietet eine beeindruckende Aussicht und verfügt über eine grosszügige Terrasse, einen Wintergarten sowie drei Schlafzimmer. Es ist eine der besten Unterkünfte, die wir auf unserer Reise hatten, weshalb wir dort gerne zwei Tage geblieben sind.

Wer lieber im Hotel übernachtet, wird beispielsweise im Trolltunga Hotel fündig, welches direkt am Seeufer liegt.