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Ab in den Süden

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Geniesser-Tour Uri, Wallis, Tessin, Graubünden

Freitag 5. August 2016 - es nieselt und das Thermometer zeigt 14 Grad. Zeit um eine kleine Tasche mit den nötigsten Utensilien zu packen und gegen Süden zu ziehen. Eigentlich wollten wir über die klassische Susten-Grimsel-Route ins Wallis fahren. Wegen des eher durchzogenen Wetters entschieden wir uns für den kürzeren Weg über die Furka. Unser Ziel: das "Hotel Ofenhorn" im Binntal. Eines der 53 "Swiss Historic Hotels". Das 1883 erbaute Gasthaus hat neben der exzelenten Küche vor allem eines zu bieten - Ruhe. Nach der anstrengenden Fahrt und einem sehr guten und reichhaltigen Abendessen sind wir deshalb bald in die Federn gesunken, um zum Rauschen des nahegelegenen Bachs friedlich einzuschlafen.

 

Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Süden. Kurz vor dem Nufenenpass legten wir in Bellwald noch einen kurzen Stopp ein, um die 280 Meter lange "Goms Bridge" zu besichtigen. Die Aussicht von der Hängebrücke ist immer wieder ein Abstecher wert.

Danach führte uns unsere Tour über den Nufenenpass ins Tessin. Endlich wieder warme Hände. Eigentlich wollten wir im Bündnernland übernachten. Aber wir freuten uns so über die Sonne und die hohen Temperaturen, dass wir uns kurzfristig umentschieden haben. Also fuhren wir ganz hinunter bis nach Bissone, um uns dort nach einem freien Zimmer umzusehen. Zu unserem Glück wurden wir im "Hotel-Restaurant La Palma" fündig.

Sonne und Erholung am Lago di Lugano.

 

Das frisch renovierte Hotel liegt direkt am Lago die Lugano und bietet neben komfortablen Unterkünften und einer sensationellen Seesicht eine breite Auswahl an Italienischen Spezialitäten. Schöner kann man den Nachmittag nach einer Tour durchs Tessin nicht ausklingen lassen.

 

Nach einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf in Richtung San Bernadino. Dieser Pass begeistert immer wieder. Die zahlreichen, perfekt asphaltierten Kurven und die wunderschöne Landschaft - sensationell. Ausserdem ist dieser Pass auch während der Ferienzeit nur schwach befahren, da der Urlaubsverkehr vorwiegend durch den Tunnel fliesst.

Doch nicht nur die Fahrt auf den Pass und die Passhöhe sind ein landschaftlicher Genuss. Hinunter bis nach Chur gibt es viel zu entdecken. Es lohnt sich, hin und wieder eine Pause einzulegen, um die Natur zu geniessen.

 

Von Chur aus sind wir auf der Autobahn bis nach Siebnen gefahren, wo uns unsere Tour durch das Wägital und über die Sattelegg und den Raten zurück nach Zug führte. Natürlich könnte man die Autobahn auch in Glarus verlassen und über den Klausenpass zurück nach Altdorf fahren, um die Rundreise abzuschliessen. Wir entschieden uns dagegen, da wir dem Urlaubsverkehr durch die Axenstrasse ausweichen wollten.

Wer früh losfährt und zügig unterwegs ist, kann diese Tour auch gut in einem Tag fahren. Es lohnt sich jedoch auch, einen Kurzurlaub daraus zu machen. Wir hatten auf jeden Fall ein tolles, verlängertes Wochenende und freuen uns schon auf unseren nächsten Trip.

 
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